Geschichte

  Überblick
  Heraklea
  Saat Kula
  Altstadt
  Architektur

 

Kultur

 

Bilder

 

Wirtschaft

 

Bildung

 

Nachtleben

 

Service

 

Links

 

Gästebuch

 

 

 

Saat Kula - Der Uhrturm

 

Es ist nicht bekannt, wann das Wahrzeichen der Stadt, der legendäre Uhrturm gebaut wurde. Entsprechend den geschichtlichen Aufzeichnungen wurde der Turm schon im 16. Jahrhundert erwähnt. Aufgrund der mangelhaften Originalbeschreibungen ist nicht eindeutig belegbar, ob es sich dabei um diesen uns bekannten Uhrturm handelt oder ob es sich um ein anderes Objekt handelt.

Andere Quellen beziffern den Bau des Turms auf das Jahr 1830, im Jahr, in den auch die Kirche Hl. Dimitrija erbaut wurde. Noch heute glauben auch einige an die Legende, dass die türkischen Stadtherren dieser Zeit von den Dorfbewohnern der Stadt ca. 60.000 Eier beschlagnahmt haben, um diese mit dem Mörtel zu vermischen und somit die Wände noch stärker und widerstandsfähiger zu machen.

Der Grundriss des 30m hohen Turms ist quadratisch. Am oberen Teil des Turms ist eine Terrasse mit Umzäunung gebaut.  Auf jeder Seite ist auch eine Beleuchtung angebracht, damit die Bewohner auch nachts die Uhrzeit ablesen können.

Der Uhrturm ist in drei Teile aufgeteilt, wobei im oberen Teil sich der Uhrmechanismus befindet. Der erste Mechanismus wurde in der Zeit des zweiten Weltkriegs ersetzt. Aufgrund der Anstrengungen der Stadt, die alten deutschen Gräber aus dem ersten Weltkrieg instand zu halten und zu pflegen, schenke das NS-Deutschland einen bis dato funktionierenden Uhrmechanismus.


Die Architektur zeigt eine massive Konstruktion. Stabile Wände, eine innere Wendeltreppe und weitere verschiedene Details repräsentieren die solide Baukunst der damaligen Zeit. Während der Erbauung wurden gleichzeitig die Wände mit stilvoll bearbeiteten Steinen dekoriert. Die Konservierung und Restaurierung, welche Mitte der 1990er durchgeführt wurde, konnte alle Details des Originals erhalten. In der heutigen Zeit ist der Uhrturm eines der repräsentativsten Kulturdenkmäler der Islamischen Kunst nicht nur in Makedonien, sondern weltweit.

Klick auf ein Bild zum vergrößern.

 

Quelle : www.culture.com.mk

 Von Goran Popcanovski